Neuigkeiten aus der Kyushu

Die Nachricht vom Japan-Korea-Tunnel verbreitet sich in Korea durch Mundpropaganda.

Die Nachricht vom geneigten Schacht Aren in Tsushima verbreitet sich in Korea durch Mundpropaganda.

„Anscheinend wird ein Tunnel von der Westküste Tsushimas nach Korea gegraben.“ „Anscheinend kann man den Tunnel sehen, wenn man in einer bestimmten Pension übernachtet.“

In letzter Zeit kursieren in Südkorea Gerüchte wie diese. Die Zahl der südkoreanischen Touristen, die Tsushima besuchen, soll dieses Jahr 300.000 erreichen. Das wäre das 1,5-Fache der 200.000 Besucher des Vorjahres. Prognosen zufolge wird die Zahl im nächsten Jahr sogar auf 400.000 steigen.

Tatsächlich wird derzeit mit koreanischem Kapital ein Gästehaus gebaut, das 150 Personen beherbergen kann, und ein neuer Fahrradverleih für Koreaner hat ebenfalls eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit.

 

Inmitten der aktuellen Ereignisse auf Tsushima fanden Mitte des Monats drei aufeinanderfolgende Besichtigungen des Aren-Schachts statt. Eine Gruppe von 30 Personen aus Gyesan besuchte den Schacht am 14., 30 Personen aus Okchon am 19. und eine Gruppe von 10 Wissenschaftlern aus ganz Korea am 18. Die Leiter dieser Forschergruppen hatten Kontakt zu der Gruppe aufgenommen, nachdem sie erfahren hatten, dass einer ihrer Studenten den Nagoya-Schacht des Japan-Korea-Tunnels in Karatsu besichtigt hatte, und ihren Wunsch geäußert, auch den Schacht auf Tsushima zu sehen.

„Dass sie tatsächlich graben, ist erstaunlich. Ich möchte dies der akademischen Gemeinschaft in Korea mitteilen und verschiedene Empfehlungen aussprechen“, sagte er und brachte seine positiven Gedanken zum Ausdruck.

 

Die Zahl der Koreaner, die den Nagoya-Schacht in Karatsu besuchen, hat 2.000 pro Jahr erreicht, und die Mundpropaganda hat sich bis nach Tsushima verbreitet. Nordkoreanische Raketen und die Politik von Präsident Moon Jae-in gegenüber Japan beherrschen die Schlagzeilen in Japan, doch angesichts des bevorstehenden 70. Jahrestags des Koreakriegs in nur zwei Jahren muss die internationale Lage genau beobachtet werden, denn wir fragen uns, ob die Wiedervereinigung Nord- und Südkoreas Realität werden wird.

 

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[Foto] Am 19. Dezember planten Besucher aus Okcheon in der Provinz Nord-Chungcheong, am nächsten Tag einen Spaziergang durch die Stadt Izuhara zu unternehmen.

 

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[Foto] Koreanische Besucher informieren sich im Koura-Büro über das Tunnelprojekt.

 

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[Foto] Der Hafen von Izuhara, das Tor zu Tsushima. Das Hochhaus links ist ein im April dieses Jahres eröffnetes Businesshotel für einheimische Gäste.

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