Neuigkeiten aus der Kyushu

Bauarbeiten am Iki-Schacht abgeschlossen – Baustellenmeldung April

25. April: Die Zufahrtsstraße für Baufahrzeuge zum Eingang des Iki-Ashibe-Schrägschachts wurde fertiggestellt.

Am 23. bis 25. April wurde am Ashibe-Schacht des Iki-Japan-Korea-Tunnels eine Zufahrtsstraße für Baufahrzeuge errichtet. Die 6 m breite und 150 m lange Straße wurde erfolgreich fertiggestellt. Damit ist der letzte Teil der ersten Bauphase, die im September des Vorjahres begonnen hatte, abgeschlossen. Am dritten Tag wurde außerdem eine Straße, die die Baustelle umrundet, fertiggestellt.

Als nächstes steht der Bau des Tunneleingangs an. Sobald der Tunneleingang in Iki, nach Karatsu und Tsushima, fertiggestellt ist, wird der Japan-Korea-Tunnel zur koreanischen Halbinsel ein klares Bild ergeben.

 

Obwohl am ersten Bautag Regen befürchtet wurde, blieb es trocken und die Arbeiten verliefen reibungslos. Eine Straße bis zum geplanten Mineneingang wurde gebaut. Da es die ganze Nacht über geregnet hatte, begannen die Arbeiten am zweiten Tag erst am Nachmittag. Auch das Gebiet um den geplanten Mineneingang wurde gerodet (der Bambuswald wurde gefällt).

Am Abend wurde mit einem Bagger ein Teil des Aushubs für den geplanten Mineneingang abgetragen (Breite: 1,5 m, Höhe: 5 m). Dabei wurde die Bodenbeschaffenheit für den Bau des Mineneingangs überprüft. Etwa 4 m unter der Oberfläche befand sich verwitterter Boden (gut durchlässiger Sandboden mit Geröll), darunter harter Lehmboden. Aufgrund der 4 m dicken Schicht verwitterten Bodens wurde ein Gefälle von 1:1 (45°) für die Böschung als optimal erachtet. Am dritten Tag wurden außerdem die Zufahrtsstraße zum Gelände vorbereitet. Bäume, die die Arbeiten behinderten, wurden gefällt und der Boden mit einem Bagger eingeebnet, um den Zugang für schwere Maschinen zum Mineneingang von der Straße aus zu ermöglichen.

 

Der Standort für den Ashibe-Schrägschacht befindet sich an der Ostküste der Insel Iki. Der Japan-Korea-Tunnel soll nördlich entlang des Meeresbodens östlich der Insel Iki verlaufen. Der von diesem Tunneleingang ausgehende Schrägschacht führt zu einem Vorbohrungsschacht, der unterhalb des Hauptschachts angelegt wird (er wird vor dem Hauptschacht ausgehoben und dient der geologischen Prüfung usw.). Nach Fertigstellung des Hauptschachts wird er zur Ableitung von Quellwasser usw. genutzt.

 

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[Foto] Tag 1: Eine 100 m lange Zufahrtsstraße wurde von der Stadtstraße oben links bis zum Mineneingang fertiggestellt.

 

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[Foto] Tag 2: Vorbereitung des Geländes vor dem Einbau des Tunneleingangs. Das mit Bambus und Unkraut bewachsene Gelände wurde in eine Tunnelbaustelle verwandelt.

 

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[Foto] Untersuchung des Bodens am Tunneleingang. Der rote Pfahl in der Mitte markiert die Tunnelmitte und führt zur Küste im Hintergrund.

 

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