■ Richtung Nordnordosten! Die Vermessungsarbeiten für den Eingang des Iki-Ashibe-Schachts haben begonnen.
Am 14. und 15. August wurden am geplanten Standort des Ashibe-Schrägschachts in Iki Vermessungsarbeiten für den Schachteingang durchgeführt. Ausgehend von der parallel verlaufenden Präfekturstraße wurden an verschiedenen Punkten auf dem Gelände mithilfe von Vermessungsgeräten wie Theodoliten Daten erhoben. Auch von der Seeseite und dem Pier aus wurden Daten gesammelt, um vorläufige Entscheidungen über die Lage des Schachteingangs sowie die Richtung und den Verlauf des Arbeitsschachts zu treffen. In der ungewöhnlichen Sommerhitze sammelten die Ingenieure die Daten, begleitet vom Zirpen der Zikaden.
Der Haupttunnel des Japan-Korea-Tunnels verläuft nordwärts entlang der Ostküste der Insel, biegt dann an seiner Nordspitze nach Westen ab und führt weiter in Richtung Tsushima. Die Vermessungsdaten sind jedoch entscheidend für die Bestimmung des Schnittpunkts des Versorgungstunnels mit dem Haupttunnel. Dieser Versorgungstunnel wird den tiefsten Punkt des Projekts, 331 Meter unter dem Meeresboden, erreichen und das zwischen Iki und Tsushima austretende Wasser auffangen.
Der Standort des Tunneleingangs wurde vorläufig festgelegt und befand sich 1400 Meter nordnordöstlich. Nach einer Besprechung mit den Beteiligten waren auf Iki endlich die Bauarbeiten zu hören.
Zuerst wird ein Referenzpunkt auf der Präfekturstraße festgelegt und entlang der Straße werden Daten gesammelt.
Die Daten wurden von der Meerseite des Geländes aus erhoben. Im oberen linken Bereich des Bildes befindet sich eine Präfekturstraße, und dort ist ein Bahnhof installiert.
Ein Transportfahrzeug wird auf der Präfekturstraße positioniert, und von jedem Punkt auf dem Weg zum Gelände vom oberen Eingang aus werden Daten erfasst.
Der aktuelle Standort des Mineneingangs. Datenerhebung entlang der Präfekturstraße und des Meeres.
Nordnordöstliche Richtung, gesehen von der Präfekturstraße