Der Eingang Are zum Japan-Korea-Tunnel, der von der Westküste Tsushimas in Richtung der südkoreanischen Insel Geoje gegraben wird, wurde am 15. Juli fertiggestellt. Eine Eröffnungszeremonie zur Feier der Fertigstellung und zum Gebet für die Sicherheit der kommenden Bauarbeiten fand am 11. September auf der Baustelle in Are Shurida, Izuhara-cho, Stadt Tsushima, statt.
Die Zeremonie fand in feierlichem und prunkvollem Rahmen mit 100 Gästen statt, darunter Einheimische und Besucher aus Korea. An einem klaren, sonnigen Morgen wurden eine christliche Weihezeremonie, Shinto- und buddhistische Reinigungsriten sowie die feierliche Eröffnung des Mineneingangs mit einem symbolischen Banddurchschnitt abgehalten.
Der Vorsitzende gab anschließend einen Fortschrittsbericht und sagte: „Wir sind vor 30 Jahren nach Tsushima gekommen, und dank der Unterstützung und Zusammenarbeit so vieler Menschen haben wir diesen Tag erreicht. Dafür möchte ich meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Dieser Eingang des Alen-Tunnels bildet die Basis des geneigten Schachts und ist somit das Herzstück des japanisch-koreanischen Tunnels, der die Grenze überquert. Es handelt sich um den ersten Vortunnel, den sogenannten Pilottunnel. Von nun an werden auf dem 200.000 Tsubo (ca. 1950 m²) großen Platz Bauanlagen wie Seilwinden, Materiallager und Lagerhallen errichtet.“ Er dankte außerdem mehrfach der lokalen Bevölkerung und den Bürgern von Tsushima sowie Reverend Sun Myung Moon, der die Idee zum Tunnelbau hatte, und allen Spendern.
In seinen einleitenden Bemerkungen sagte Vorsitzender Eiji Tokuno.

„Reverend Sun Myung Moon schlug 1981 das Konzept des ‚Internationalen Highways/Japan-Korea-Tunnels‘ als einen Weg zum Weltfrieden vor, indem er die Welt durch Straßen miteinander verbindet. Der Bau von Straßen ermöglicht den Austausch von Menschen, Gütern und Kulturen sowie die Standardisierung von Industrie und Technologie. Er sagte, Straßen seien die Lebensadern des Lebens und dienten als Verteilerzentren“, sagte er. „Um die Beziehungen und das Miteinander zwischen Japan und Korea zu vertiefen, sollten beide Länder gemeinsam daran arbeiten, den 50. Jahrestag der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen im Jahr 2015, die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang und die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu einem Erfolg zu machen. Danach besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Bau des Japan-Korea-Tunnels als nationales Projekt beider Länder vorangetrieben wird. Lasst uns gemeinsam auf diese Hoffnung hinarbeiten und unsere Träume verwirklichen“, sagte er.
Die Veranstaltung endete mit drei Hurra-Rufen von Yoshiharu Kanazawa, dem Vorsitzenden des Präfekturrats von Kanagawa zur Förderung eines Japan-Korea-Tunnels.