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Frau Bunzenshin inspiziert den Karatsu Nagoya Incline Shaft - Site News, Oktoberausgabe

Am 28. September besichtigte Frau Moon Sun-jin, Tochter des Reverend Sun Myung Moon, des Initiators des Japan-Korea-Tunnels, den Karatsu-Nagoya-Schacht.
Das Projekt des Japan-Korea-Tunnels begann im November 1981, als der bedeutende koreanische Religionsführer Reverend Sun Myung Moon auf dem 10. Internationalen Wissenschaftlerkongress in Seoul die Idee einer internationalen Autobahn von Peking über Seoul nach Tokio und weiter nach Pjöngjang vorschlug. Reverend Moon verstarb vor zwei Jahren und konnte Baustellen wie Karatsu leider nicht mehr persönlich besichtigen. Anlässlich des Besuchs seiner Tochter, Frau Moon Sun-jin, in Japan zu einem Vortrag nutzte sie jedoch die Gelegenheit, am Nachmittag des 28. September den Nagoya-Schacht des Japan-Korea-Tunnels in Karatsu, Präfektur Saga, zu besichtigen.

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Der Vorstandsvorsitzende berichtete über die Fortschritte des Projekts in den vergangenen 35 Jahren seit seiner Einreichung. „Wir haben in Karatsu bereits 600 Meter Tunnel gegraben, und in Tsushima wurde der Tunneleingang im Juli dieses Jahres fertiggestellt und feierlich eröffnet. Auch koreanische Medien haben über das Projekt berichtet“, sagte er und ging auf die Bemühungen ein, den Austausch zwischen Japan und Korea zu fördern und das Projekt zu einem nationalen Vorhaben beider Länder zu entwickeln. Frau Sun Jin, die sich in Nord- und Südamerika für den Frieden einsetzt, äußerte ihre Hoffnungen für den Japan-Korea-Tunnel: „Es ist wunderbar, dass Japan und Korea sich verbinden. Ich hoffe, dass es bald zu einem nationalen Projekt wird.“

 

Anschließend stiegen sie zur Aussichtsplattform über dem Schrägschacht hinauf und lauschten aufmerksam den Erläuterungen zum Tunnelverlauf, während sie den Blick über das Genkai-Meer und die 28 km entfernte Insel Iki schweifen ließen. Sie gingen auch bis zum Ende des Schrägschachts, um das Tunnelkonzept selbst zu erleben.

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Auf dem Gelände der Aussichtsplattform wurde außerdem ein Gedenk-Ginkgobaum gepflanzt, als Zeichen der Hoffnung auf zukünftige Entwicklung. Sobald die beiden Ginkgobäume gelb werden, werden sie inmitten der prächtigen Kirschblüten und Kiefern ein Wahrzeichen für Besucher vom Meer und aus Asien sein.

 

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