Neuigkeiten aus der Kyushu

39 Mitarbeiter koreanischer Medienunternehmen besuchen den Japan-Korea-Tunnel – Baustellenbericht, Ausgabe August – 2

39 Mitglieder koreanischer Medien besichtigen die Baustelle des Japan-Korea-Tunnels in Karatsu.

Am 8. August besuchten 39 Personen, darunter Büroleiter und Reporter von Fernseh- und Zeitungsmedien aus ganz Südkorea, den Karatsu-Schacht der Untersuchungsanlage des Japan-Korea-Tunnels. Angesichts des wachsenden Interesses am Tunnel, vor allem in Busan, hatte eine südkoreanische Gruppe, die sich für den Japan-Korea-Tunnel einsetzt, unsere Stiftung um eine Besichtigung des Geländes gebeten. Es war das erste Mal, dass eine so große Gruppe von Medienvertretern die Baustelle gemeinsam besichtigte.

 

Nach einer Begrüßungsrede von Hirofumi Sato, dem Vorsitzenden unserer Stiftung, und einem Überblick über die Geschichte des Japan-Korea-Tunnels in Japan teilten wir uns in zwei Gruppen auf und besichtigten sofort die Baustelle. Dabei besuchten wir drei Orte: die Spitze des rund 600 m langen Arbeitstunnels, die 1.400 m lange Winde, die den Förderwagen für den Aushub bewegt, und die Aussichtsplattform mit Blick auf die Insel Iki und das Genkai-Meer.

Während des Zuhörens äußerten die Teilnehmer gelegentlich ihre Meinungen, etwa: „Das bisherige Konzept des Japan-Korea-Tunnels erscheint mir für die pro-chinesischen Koreaner zu sehr auf Japan und die USA ausgerichtet“ und „Nur Japan wird vom Japan-Korea-Tunnel profitieren, der Hafen von Busan hingegen Verluste erleiden“. Dennoch wirkten sie konzentriert und beobachteten die Baustelle aufmerksam und ruhig. Es wurden auch viele konkrete Fragen gestellt, beispielsweise: „Warum nicht anstelle eines Tunnelbaus mit Baggern eine Absenktunnelbauweise anwenden?“, was das große Interesse verdeutlichte.

 

Die Gruppe reiste anschließend nach Tokio, wo sie im Abgeordnetenhaus an einer Gesprächsrunde mit Mitgliedern des japanischen Parlaments teilnahm. Der stellvertretende Vorsitzende des Technischen Komitees für den Japan-Korea-Tunnel unserer Stiftung erläuterte den Tunnel aus technischer Sicht. Wir hoffen, dass durch den künftig noch direkteren Kontakt mit Japan ein fortschrittlicherer Ton in den Medien gegenüber der japanisch-koreanischen Freundschaft entsteht und Japan und Korea so zu wirklich engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern werden.

 

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[Foto] Erinnerungsfoto der Gruppe vor dem Mineneingang

 

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[Foto] Erläuterung vor der Seilwinde (Hirofumi Sato, Vorsitzender der International Highway Foundation)

 

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[Foto] Erläuterung an der Stirnwand am Ende des Tunneleingangs (Yoshitaka Okubo, Bauleiter Karatsu)

 

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[Foto] Erläuterung auf der Aussichtsplattform

 

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