Neuigkeiten aus der Kyushu

50 koreanische Journalisten besuchen den Japan-Korea-Tunnel – Oktoberausgabe von On-site Report

50 Reporter aus der Provinz Süd-Jeolla besuchen die Baustelle des Japan-Korea-Tunnels in Karatsu.

Am 22. Oktober besuchte eine Gruppe von 50 Reportern aus Jeollanam-do, Südkorea, die Baustelle des Karatsu-Nagoya-Schachts des Japan-Korea-Tunnels.

Eine 39-köpfige Delegation koreanischer Medienschaffender reiste im August dieses Jahres nach Tokio, tauschte sich dort mit japanischen Experten aus und kehrte mit dem Gefühl des Fortschritts zurück. Diesmal besuchte die Gruppe auch die Frontlinien der Nachrichtenberichterstattung in der Provinz Süd-Jeolla im Südwesten Südkoreas.

 

Nachdem die Teilnehmer eine DVD mit Aufnahmen einer Baustellenbesichtigung gesehen hatten, die vor fünf Jahren vom koreanischen Fernsehsender MBC ausgestrahlt worden war, erhielten sie einen kurzen Überblick über den Japan-Korea-Tunnel. In der anschließenden Fragerunde kamen unter anderem folgende Meinungen auf: „In Japan gab es schwere Erdbeben, ist der Japan-Korea-Tunnel also sicher?“, „Warum ist Dokdo nicht auf der Karte eingezeichnet?“ und „Tsushima ist japanisches Territorium, warum also nicht zuerst einen Tunnel dorthin bauen? Über den Japan-Korea-Tunnel können wir dann sprechen.“ Angesichts des wachsenden Interesses am Japan-Korea-Tunnel in Südkorea schienen die Teilnehmer der Tour bereits über einiges an Vorwissen zu verfügen.

Anschließend fuhren wir in drei Loren in den geneigten Schacht hinab und hinauf zur Tunnelortbrust, um den Baufortschritt zu begutachten. Die neu errichtete Informationstafel für Koreaner enthielt Erklärungen in Hangul, was es ihnen offenbar erleichterte, sich ein Bild vom Baugeschehen zu machen.

 

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[Foto] Es fand eine lebhafte Fragerunde statt.

 

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[Foto] Am Eingang vor dem Betreten des Schrägschachts

 

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