Im Herzen von Tsushima erhebt sich der berühmte Shiratake. Sein 519 Meter hoher Gipfel ist ein gigantischer Felsen in Form eines „M“ und bildet zusammen mit dem Odake und dem Medake ein Zwillingsgebirge. Die gewaltigen, sich nach Norden und Süden erstreckenden Felsen bilden einen Bergrücken, und ihre mystische Schönheit hat sie zu einem Symbol und Wahrzeichen von Tsushima gemacht. Die Oberfläche ist von Urwald bedeckt, und das Regenwasser sammelt sich im Sumo-Fluss, der in die Aso-Bucht mündet. Nach dem anstrengenden Aufstieg der letzten 400 Meter werden Sie mit einem atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick vom Gipfel belohnt, der nicht nur ganz Tsushima, sondern auch die koreanische Halbinsel überblickt.
In diesem Bergwald mit Blick auf Shiratake befindet sich die Sumo-Basis für den internationalen Autobahntunnel Japan-Korea. Hier beginnt der Bau zweier Schrägschächte, bekannt als Tsushimas „Zentraler Schrägschacht“, die den Koura-Schacht an der Ostküste mit dem Aren-Schacht an der Westküste verbinden. Geplant ist, dass die Basis zukünftig als Tsushimas unterirdischer Endbahnhof und Tor nach Japan dienen soll. Derzeit wird der Wald zur Anzucht und zum Transport von Zypressen genutzt. Die gepflanzten Zypressen sind 40 Jahre alt und versandbereit, müssen aber aufgrund ihrer geringen Größe noch 15 Jahre warten. In dieser Zeit werden Ausdünnungs- und Pflegearbeiten durchgeführt und eine Arbeits- und Transportstraße gebaut, die im September fertiggestellt wurde. Dies ist das erste Mal, dass wir die Sumo-Basis vorstellen.
Wir haben bereits das „Tsushima-Büro“ in Koura im Osten, das an den Tunnel von Iki angebunden ist, und den „schrägen Tunneleingang“ in Aren im Westen, der nach Korea führt, eingerichtet. Diese „Sumo-Basis“ wird diese drei Standorte sichtbar machen und miteinander verbinden.
[Foto] Tsushimas Wahrzeichen, Shiratake (519 m), dessen Gipfel aus einem riesigen Felsen in Form des Buchstabens „M“ besteht.
[Foto] Eine neue Zufahrtsstraße wurde gebaut. Das diesmal geschlagene Holz wird zu Hackschnitzeln verarbeitet.
[Foto] Tsushima, die Felseninsel. Die Bäume brauchen Zeit zum Wachsen, aber das Getreide ist fein.
[Foto] Der höchste Punkt der neu gebauten Arbeitsstraße, Blickrichtung Westen zum Shiratake
[Foto] Shiratake und der Zypressenwald am Sumo-Stützpunkt, gesehen von der Waldstraße