Neuigkeiten aus der Kyushu

Tunnelausbaurichtung festgelegt - Site News Mai-Ausgabe

■ Skizze des Eingangs zum geneigten Schacht Iki Ashibe. Die präzise Vermessung ist abgeschlossen, die Schachtöffnung ist nun sichtbar.

Am 4. und 5. Mai wurden in Iki präzise Vermessungsarbeiten für den Bau des Ashibe-Schrägschachts durchgeführt. Die Lage des Eingangs und die Richtung der Tunnelverlängerung wurden anhand der Daten zweier vorangegangener Vermessungen bestimmt. Darauf aufbauend wurden diesmal entlang der Verlängerungsrichtung im rechten Winkel zueinander in Abständen von 50 Metern Daten erfasst, um eine dreidimensionale Skizze zu erstellen. Dies ermöglicht nun den Baubeginn, und wir werden die verschiedenen Programmpunkte, beginnend mit dem Spatenstich, umsetzen.

 

Beim letzten Mal wurde der geneigte Tunneleingang des Geländes anhand zweier Triangulationspunkte dritter Ordnung bestimmt und als Punkt Nr. 16 bezeichnet. Dies ist der Tunneleingang und markiert den Beginn des Arbeitstunnels, der in Ost-Nordosten-Richtung mit einem Gefälle von 0,45 verläuft. Dieses Mal wurde das Gelände von einem dritten Triangulationspunkt aus vermessen, um die Genauigkeit zu bestätigen. Obwohl es sich hierbei um einen Triangulationspunkt vierter Ordnung handelt, liegt er auf einer Höhe von 50 m und ermöglicht so eine direkte Sicht auf das Gelände. Dadurch konnten zusätzliche Daten gewonnen werden, die es ermöglichten, die notwendigen Daten wie Breitengrad, Längengrad, Entfernung und Winkel zu ermitteln.

 

Ausgehend von diesem Punkt „Nr. 16“ wurden alle 50 Meter senkrecht dazu Messpunkte erfasst. Dadurch konnte eine grobe Skizze vom Eingang des Geländes in Ausdehnungsrichtung erstellt werden. Die Daten werden später detailliert ausgewertet und eine genaue Zeichnung angefertigt.

Das Gelände fällt von vier terrassenförmigen Feldern steil zum Meer im Osten ab und soll mit zahlreichen Einrichtungen wie einem Mineneingang, einem Materiallager, einem Baubüro, einer Lagerhalle und einem Parkplatz ausgestattet werden. Die Erdüberdeckung beträgt 15 Meter über dem Meeresboden und bietet somit ausreichend Platz. Der Baubeginn hängt von der Höhe der eingeworbenen Mittel ab.

 

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[Foto] Der Ausgangspunkt „Nr. 16“, der als Eingang zur Mine dienen wird, liegt auf einer Höhe von 24 m. Die zwischen den Bäumen rechts vor der Mine sichtbare Figur zeigt die Richtung der Erweiterung an.

 

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[Foto] „Nr. 16“ 50 m voraus, in Richtung der Verlängerung. Die rote Flagge davor befindet sich 100 m voraus.

 

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[Foto] „Nr. 16“ erstreckt sich von 122 m voraus und stürzt in einem Zug die Klippen der Ostküste hinab.

 

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[Foto] „Nr. 16“ aus 100 m Entfernung, Blickrichtung Mineneingang. Darüber verläuft die Präfekturstraße in Ost-West-Richtung.

 

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[Foto] Vermessungssituation von der Küste aus gesehen. Der Punkt „122 m“ befindet sich oben rechts. Der Tunnel verläuft 15 m unter der Erde.

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