Technische Informationen

Technische Informationen zum Tunnel zwischen Tsushima und der Provinz Süd-Gyeongsang 2

Tsushima-Süd-Gyeongsang-Tunnel
Takaya Takeishi,
Mitglied des Technischen Komitees, Technisches Komitee Japan-Korea Tunnel, International Highway Foundation;
Stellvertretender Generaldirektor, Bauabteilung, Niederlassung Hauptstadtregion, Japan Foundation Engineering Co., Ltd.

 

2. Technisches Komitee für den Japan-Korea-Tunnel (1)

Am 4. Februar dieses Jahres (2017) jährte sich der Todestag von Professor Kuwahara Yasuo zum 50. Mal.

Um 1939 entwarf Professor Yasuo Kuwahara, ein Bauingenieur und Eisenbahnarbeiter, einen ehrgeizigen Plan, Japan durch einen Unterseetunnel mit dem Kontinent und anschließend per Bahn mit Europa zu verbinden. Die Kühnheit seines Vorhabens brachte ihm den Ruf eines Großmauls ein, doch er war ein mutiger Mann, der unbeirrt handelte.

Das Eisenbahnnetz rund um das Japanische Meer ist ebenfalls Teil dieses Projekts, und es wurden Pläne für die Tunnel Seikan, Kanmon, Japan-Korea und Soya-Straße ausgearbeitet. Im Rahmen des Japan-Korea-Tunnelprojekts wurden zwei geologische Bohruntersuchungen in der Nähe des Bezirks Higashimatsuura in der Präfektur Saga durchgeführt.

 

Er war vermutlich der erste Ingenieur in der Geschichte, der ernsthaft einen Japan-Korea-Tunnel plante.

 

Letztes Jahr (2016) erreichte der Shinkansen endlich Hakodate auf Hokkaido. Der Plan von Yasuo Kuwahara, der einst als „große Lüge“ belächelt worden war, ist mit den beiden Meerengentunneln – dem Kanmon- und dem Seikan-Tunnel – Wirklichkeit geworden. Professor Yasuo Kuwahara stammt ursprünglich aus der Präfektur Ishikawa. Es war zutiefst bewegend, Professor Utsunomiya aus derselben Region Hokuriku zu sehen, der die Nachricht überbrachte, dass das japanisch-koreanische Tunnelprojekt wieder aufgenommen wurde.

 

Nun zurück zu meinem Wiedersehen mit dem Geschäftsführer der International Highway Foundation.

 

Später kam der Generalsekretär mit einer wirklich spannenden Geschichte auf mich zu. Vor dreißig Jahren hatte die Internationale Straßenbauagentur (die Vorgängerorganisation der Internationalen Straßenstiftung) im Vorfeld des Baus des Japan-Korea-Tunnels umfangreiche geologische und umweltbezogene Untersuchungen an Land und im Meer durchgeführt, die jedoch kaum genutzt wurden. Er wollte ein „Technisches Komitee für den Japan-Korea-Tunnel“ gründen und dafür erfahrene, praxisorientierte Ingenieure zusammenbringen, die diese umfangreichen Daten interpretieren und anwenden konnten. Er bat mich, diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Natürlich hatte ich keinen Grund abzulehnen, also nahm ich das Angebot sofort an. Ich konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen, mir schnell einen Überblick über die riesige Menge an geordneten Daten zu verschaffen.

  • Technische Informationen zum Tunnel zwischen Tsushima und der Provinz Süd-Gyeongsang...

Seitenanfang