Untersuchungsstandort für den geneigten Schacht in Nagoya

Japan-Korea-Tunnel, Kyushu Karatsu Untersuchungsschacht (Bauabschnitte Phase 1 bis 3)

Japan-Korea-Tunnel, Karatsu-Nagoya-Untersuchungsschacht (Plan und Querschnitt)

Fortschritt der Bauarbeiten am Karatsu-Schrägschacht in der Präfektur Saga (PDF, Fotos)


  • (Vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012)
  • I. Vermögenswerte
  • I-1. Umlaufvermögen
  • I-2. Anlagevermögen
  • II. Verbindlichkeiten
  • II-1. Kurzfristige Verbindlichkeiten
  • III. Nettovermögen

Japan-Korea-Tunnelprojekt, Kyushu Karatsu Untersuchungssteigung, Vorläufiger Entwurfsplan für die dritte Bauphase

Planungsbehörde: Internationale Autobahnbauagentur
Ausführende Behörde: Far East Development Co., Ltd.

 

1. Geräteübersicht

Rund fünf Jahre nach Baubeginn der Explorationsschräge sind die ersten beiden Bauabschnitte nahezu abgeschlossen. Das Projekt nähert sich nun der Phase, in der die temporäre Ausrüstung wie ursprünglich geplant ersetzt werden soll. Während die Kapazität der temporären Ausrüstung für den zweiten Bauabschnitt, insbesondere der Förderwinden, für eine Aushublänge von ca. 500 Metern ausgelegt war, wird die für den dritten und die folgenden Bauabschnitte benötigte Kapazität erhöht, um die geplante Schräge von 1.410 Metern zu realisieren.
Weitere Verbesserungen umfassen die Installation zusätzlicher Stromversorgungseinrichtungen sowie die Erweiterung der Wasser-, Entwässerungs-, Druckluft- und Belüftungssysteme. Darüber hinaus werden im Zuge der weiteren Bauarbeiten neue Schlammbehandlungsanlagen und Injektionsanlagen benötigt. Sollte der Aushub vorerst fortgesetzt werden müssen, ist dies voraussichtlich mit nur geringfügigen Anpassungen an den Stromversorgungseinrichtungen der Förderwinden und kleineren Ergänzungen anderer Ausrüstung möglich.

2. Änderungen an der Hebeausrüstung

Die Ausrüstung (PUC-20T) für die ersten 500 m der zweiten Bauphase ist unten dargestellt. Mit zunehmender Aushublänge ab der dritten Bauphase ändern sich die Ausrüstungsspezifikationen jedoch deutlich.
Eine Übersicht folgt.

2-1
Grundbedingungen
Tunnelböschungswinkel: θ=14°02′
Diagonale Schaftlänge: L¹=1400m
Hubhöhe: L²=1500m
Transportgewicht: Grubenwagen 2700 kgf/Wagen x 2 Wagen = 5400 kgf
Fahrzeuginhalt: 1,7 tf/m³ x 4,3 m³ x 2 = 15.300 kgf
Fußgängerfahrzeug: 12-Sitzer
Hubgeschwindigkeit: υ=150 m/min

Das ☆-Zeichen ist sowohl auf der Lore als auch auf dem Personenwagen zu finden.

2-2
Gerätespezifikationen
2-2-1
Förderwagenhebezeug
1)
Belastungsbedingungen
W¹ Gewicht der Lore: 2700 kgf x 2 = 5400 kgf
Last: 1700 kgf/m³ x 4,5 m³/Lok = 15300 kgf
∴ W¹ = 5400 + 15300 = 20700 kgf
W² Gewicht des Drahtseils: 2,59 kg/m x 1500 = 3885 kgf
2)
Seilspannung
P=W¹(sinθ+μcosθ)+W²(sinθ+μ′cosθ)=20700(sin14°02′+1/60cos14°02′)+3885(sin14°02′+1/10cos14°02′)=5430+1320=6750≒6800kgf
.
3)
Motorleistung
4)
Seilsicherheitsfaktor

Seildurchmesser: φ25 (starkes Seil)
Bruchfestigkeit: BS = 50,1 tf
5)
Fahren
Die Bedienung erfolgt manuell vom Förderturm aus.
In bestimmten Abschnitten (vom Grubeneingang bis zur Sohle) erfolgt der Betrieb jedoch automatisch: Beschleunigung → Höchstgeschwindigkeit → Verzögerung → Stopp. Da sich die Ortsbrust im Verlauf des Aushubs verändert, werden der Stopp- und der Überschwingschalter versetzt.
2-2-2 Handwagenheber 1)
Belastungsbedingungen
Gewicht W1 (Person/Fahrzeug): 7160 kgf (einschließlich Aufhängevorrichtung)
Gewicht W2 (Drahtseil): 1,99 × 1500 m = 2985 kgf
2)
Seilspannung
P=W¹(sinθ+μcosθ)+W²(sinθ+μ′cosθ)=2070+1013=3083≒3100kgf.
3)
Motorleistung
4)
Seilsicherheitsfaktor

Seildurchmesser: φ22 (starkes Seil)
Bruchfestigkeit: BS = 38,5 tf
5)
Fahren
Im Prinzip
ist es dasselbe wie eine Förderanlage für Grubenwagen.

3. Elektrische Geräte

1) Elektrische Kapazität ①Kompressor 150 kW
② Reparaturwerkstatt 20 kW
③ Gebläse 60 kW x 2 = 120 kW
④ Hebezeug A) 220 kW (für die Abfallentsorgung)
B) 110 kW (für Pkw)
⑤ Anlagenausrüstung 22 kW
⑥Sprühgerät 11 kW
⑦ Jumbo-Bohrer 220 kW
8. Wasserpumpe 15 kW
9. Beleuchtungsleistung 40 kW
⑩Sonstige 20 kW
gesamt 948 kW

 

Der Gesamtleistungsbedarf dieses Projekts beträgt 948 kW. Die Anlagenausrüstung (22 kW) und die Sprühanlage (15 kW) werden jedoch während der Aushubarbeiten nicht eingesetzt. Auch der Großbohrer und der Abraumförderer werden nicht gleichzeitig genutzt, sodass eine vertraglich vereinbarte Leistung von 700 kW als ausreichend angesehen wird.

Querschnitt der Baustelle des Untersuchungsschachts in Karatsu, Präfektur Saga (neue Winde)

*Bauarbeiten abgeschlossen, ein Gleis entfernt

 

*Die Baustelle der dritten Bauphase (der Eingang zum Schrägschacht befindet sich in der Mitte)

 

* Es gibt zwei Schlammtransportfahrzeuge, eines oben und eines unten.

 

* In dem weißen Gebäude ist die Winde installiert.

 

Plan der Baustelle für den Bau eines geneigten Schachtes in Karatsu, Präfektur Saga (neue Winde)

Baustelle des Untersuchungsschachts in Karatsu, Präfektur Saga (Schema der Förderanlage)

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